Moderne Konzentrationslager?

Moderne Konzentrationslager?

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Kontra 2020

Moderne Konzentrationslager? – Was mit den Uiguren in der Volksrepublik China wirklich passiert. Ein Text von Leonie Thomalla

Gefoltert, misshandelt und gedemütigt. So ergeht es der einzigen noch erhaltenen muslimischen Minderheit in China. Viel zu wenig wird über sie berichtet. Gerade deshalb ist dieses Thema so wichtig.

Sie brauchen eine Stimme – die Uiguren. Als turksprachige Minderheit aus dem ehemaligen Turkestan lebt der Großteil von ihnen (ca. 10 Millionen) in der Volksrepublik China, oder besser gesagt auf dem Uigurischen autonomen Gebiet Xinjiang. Der Großteil von ihnen glaubt dabei an die Lehren des Islams.

Xinjiang selbst hat den Wunsch, ein von der Volksrepublik unabhängiger Staat zu werden, nicht nur, um kulturell uneingeschränkt zu sein, sondern auch um sich dem Einfluss des Chinesischen Staates zu entziehen. Wie bereits zu erwarten, trifft die Volksrepublik jegliche Maßnahmen, um dies zu verhindern.

Als es 2013 zu Anschlägen auf Peking und Teile Xinjiangs kommt, bei denen mutmaßliche Terroristen mit islamischer Glaubensrichtung gegen die Volksrepublik vorgegangen sein sollen und auch einige Han – Chinesen dabei ums Leben gekommen sind, beschließt man einen inoffiziellen Generalangriff auf die Bevölkerung Xinjiang und auf Bürger mit islamischer Glaubensrichtung, da man davon ausgeht, das jeder ein potentieller Terrorist sein könnte. Mithilfe von vielen Überwachungskameras, die installiert wurden, Gesichtserkennungen und einer Rasterfahndung, wie wir sie aus dem dritten Reich kennen, werden nun potentielle „Staatsfeinde“ ausfindig gemacht, beschattet und seit 2017 verschwanden Menschen plötzlich spurlos, Häuser waren von einem auf den nächsten Tag unbewohnt und Angehörige hatten keine Information über den Aufenthaltsort ihrer Geliebten.

Durch die so genannten „China Cables“, whistleblowers unter den Staatsbürgern, erfuhr man, dass man die Bürger mit Hilfe einer „Ampel – Anlage“ einteilt, wie gefährlich sie für die Staatssicherheit angeblich sind. So sind die meisten Han – Chinesen im Grünen Bereich (ungefährlich), während Uiguren maximal im Gelben Bereich (neutral) sein können. Viele Menschen mit islamischer Glaubensrichtung fallen jedoch auch in den Roten Bereich (bedrohlich).

 

 

 

Gründe dafür können das Praktizieren des Islams selbst sein, zB das Beten, die Pilgerfahrt, das Fasten, oder der Besitz eines Korans, aber auch der Kontakt zu Verwandten, die im Ausland leben sein.

Nach dem Begehen eines dieser scheinbaren „Verbrechen“, werden die Betroffenen zu „Scheinprozessen“ geführt, bei denen sie sich zu mindestens einem dieser „Verbrechen“ bekennen müssen, bevor sie in so genannte Umerziehungslager, oder auch Internierungslager gebracht werden.

Nach außen hin gibt man vor, die Menschen in diesen Lagern würden chinesische Bildung genießen, um zu vollwertigen chinesischen Staatsbürgern „erzogen“ zu werden.

Die Wahrheit sieht jedoch anders aus, wie man von den „China-cables“ erfahren hat:

Die rund eine Millionen Menschen (Schätzung), die sich derzeit in diesen Lagern befinden werden nicht nur „erzogen“, sondern bis aufs äußerste gedemütigt und gefoltert. Vor allem die Frauen werden gezwungen nackt in ihren Zellen mit ca 40 weiteren Uiguren auf engstem Raum zu leben, oftmals werden ihnen Ihre Kinder weggenommen, sie werden geschlagen, gefoltert und vergewaltigt. Zudem werden sie dazu gezwungen Schweinefleisch zu essen und Alkohol zu trinken und sie dürfen nur Mandarin sprechen. Ihnen wird ihre gesamte Kultur verboten und die Kultur der Han Chinesen wird ihnen aufgezwungen. Frauen nimmt man ihre Fruchtbarkeit, mit dem Ziel, die Uiguren nach und nach auszulöschen. Wie viele Menschen tatsächlich in diesen Lagern umkommen ist unklar.

 

©2020

Kontra 2020

Moderne Konzentrationslager? – Was mit den Uiguren in der Volksrepublik China wirklich passiert. Ein Text von Leonie Thomalla

Gefoltert, misshandelt und gedemütigt. So ergeht es der einzigen noch erhaltenen muslimischen Minderheit in China. Viel zu wenig wird über sie berichtet. Gerade deshalb ist dieses Thema so wichtig.

Sie brauchen eine Stimme – die Uiguren. Als turksprachige Minderheit aus dem ehemaligen Turkestan lebt der Großteil von ihnen (ca. 10 Millionen) in der Volksrepublik China, oder besser gesagt auf dem Uigurischen autonomen Gebiet Xinjiang. Der Großteil von ihnen glaubt dabei an die Lehren des Islams.

Xinjiang selbst hat den Wunsch, ein von der Volksrepublik unabhängiger Staat zu werden, nicht nur, um kulturell uneingeschränkt zu sein, sondern auch um sich dem Einfluss des Chinesischen Staates zu entziehen. Wie bereits zu erwarten, trifft die Volksrepublik jegliche Maßnahmen, um dies zu verhindern.

Als es 2013 zu Anschlägen auf Peking und Teile Xinjiangs kommt, bei denen mutmaßliche Terroristen mit islamischer Glaubensrichtung gegen die Volksrepublik vorgegangen sein sollen und auch einige Han – Chinesen dabei ums Leben gekommen sind, beschließt man einen inoffiziellen Generalangriff auf die Bevölkerung Xinjiang und auf Bürger mit islamischer Glaubensrichtung, da man davon ausgeht, das jeder ein potentieller Terrorist sein könnte. Mithilfe von vielen Überwachungskameras, die installiert wurden, Gesichtserkennungen und einer Rasterfahndung, wie wir sie aus dem dritten Reich kennen, werden nun potentielle „Staatsfeinde“ ausfindig gemacht, beschattet und seit 2017 verschwanden Menschen plötzlich spurlos, Häuser waren von einem auf den nächsten Tag unbewohnt und Angehörige hatten keine Information über den Aufenthaltsort ihrer Geliebten.

 

 

 

Durch die so genannten „China Cables“, whistleblowers unter den Staatsbürgern, erfuhr man, dass man die Bürger mit Hilfe einer „Ampel – Anlage“ einteilt, wie gefährlich sie für die Staatssicherheit angeblich sind. So sind die meisten Han – Chinesen im Grünen Bereich (ungefährlich), während Uiguren maximal im Gelben Bereich (neutral) sein können. Viele Menschen mit islamischer Glaubensrichtung fallen jedoch auch in den Roten Bereich (bedrohlich).

 

 

Gründe dafür können das Praktizieren des Islams selbst sein, zB das Beten, die Pilgerfahrt, das Fasten, oder der Besitz eines Korans, aber auch der Kontakt zu Verwandten, die im Ausland leben sein.

Nach dem Begehen eines dieser scheinbaren „Verbrechen“, werden die Betroffenen zu „Scheinprozessen“ geführt, bei denen sie sich zu mindestens einem dieser „Verbrechen“ bekennen müssen, bevor sie in so genannte Umerziehungslager, oder auch Internierungslager gebracht werden.

Nach außen hin gibt man vor, die Menschen in diesen Lagern würden chinesische Bildung genießen, um zu vollwertigen chinesischen Staatsbürgern „erzogen“ zu werden.

Die Wahrheit sieht jedoch anders aus, wie man von den „China-cables“ erfahren hat:

Die rund eine Millionen Menschen (Schätzung), die sich derzeit in diesen Lagern befinden werden nicht nur „erzogen“, sondern bis aufs äußerste gedemütigt und gefoltert. Vor allem die Frauen werden gezwungen nackt in ihren Zellen mit ca 40 weiteren Uiguren auf engstem Raum zu leben, oftmals werden ihnen Ihre Kinder weggenommen, sie werden geschlagen, gefoltert und vergewaltigt. Zudem werden sie dazu gezwungen Schweinefleisch zu essen und Alkohol zu trinken und sie dürfen nur Mandarin sprechen. Ihnen wird ihre gesamte Kultur verboten und die Kultur der Han Chinesen wird ihnen aufgezwungen. Frauen nimmt man ihre Fruchtbarkeit, mit dem Ziel, die Uiguren nach und nach auszulöschen. Wie viele Menschen tatsächlich in diesen Lagern umkommen ist unklar.

 

©2020

Kontra 2020

Moderne Konzentrationslager? – Was mit den Uiguren in der Volksrepublik China wirklich passiert. Ein Text von Leonie Thomalla

Gefoltert, misshandelt und gedemütigt. So ergeht es der einzigen noch erhaltenen muslimischen Minderheit in China. Viel zu wenig wird über sie berichtet. Gerade deshalb ist dieses Thema so wichtig.

Sie brauchen eine Stimme – die Uiguren. Als turksprachige Minderheit aus dem ehemaligen Turkestan lebt der Großteil von ihnen (ca. 10 Millionen) in der Volksrepublik China, oder besser gesagt auf dem Uigurischen autonomen Gebiet Xinjiang. Der Großteil von ihnen glaubt dabei an die Lehren des Islams.

Xinjiang selbst hat den Wunsch, ein von der Volksrepublik unabhängiger Staat zu werden, nicht nur, um kulturell uneingeschränkt zu sein, sondern auch um sich dem Einfluss des Chinesischen Staates zu entziehen. Wie bereits zu erwarten, trifft die Volksrepublik jegliche Maßnahmen, um dies zu verhindern.

Als es 2013 zu Anschlägen auf Peking und Teile Xinjiangs kommt, bei denen mutmaßliche Terroristen mit islamischer Glaubensrichtung gegen die Volksrepublik vorgegangen sein sollen und auch einige Han – Chinesen dabei ums Leben gekommen sind, beschließt man einen inoffiziellen Generalangriff auf die Bevölkerung Xinjiang und auf Bürger mit islamischer Glaubensrichtung, da man davon ausgeht, das jeder ein potentieller Terrorist sein könnte. Mithilfe von vielen Überwachungskameras, die installiert wurden, Gesichtserkennungen und einer Rasterfahndung, wie wir sie aus dem dritten Reich kennen, werden nun potentielle „Staatsfeinde“ ausfindig gemacht, beschattet und seit 2017 verschwanden Menschen plötzlich spurlos, Häuser waren von einem auf den nächsten Tag unbewohnt und Angehörige hatten keine Information über den Aufenthaltsort ihrer Geliebten.

Durch die so genannten „China Cables“, whistleblowers unter den Staatsbürgern, erfuhr man, dass man die Bürger mit Hilfe einer „Ampel – Anlage“ einteilt, wie gefährlich sie für die Staatssicherheit angeblich sind. So sind die meisten Han – Chinesen im Grünen Bereich (ungefährlich), während Uiguren maximal im Gelben Bereich (neutral) sein können. Viele Menschen mit islamischer Glaubensrichtung fallen jedoch auch in den Roten Bereich (bedrohlich).

 

 

 

Gründe dafür können das Praktizieren des Islams selbst sein, zB das Beten, die Pilgerfahrt, das Fasten, oder der Besitz eines Korans, aber auch der Kontakt zu Verwandten, die im Ausland leben sein.

Nach dem Begehen eines dieser scheinbaren „Verbrechen“, werden die Betroffenen zu „Scheinprozessen“ geführt, bei denen sie sich zu mindestens einem dieser „Verbrechen“ bekennen müssen, bevor sie in so genannte Umerziehungslager, oder auch Internierungslager gebracht werden.

Nach außen hin gibt man vor, die Menschen in diesen Lagern würden chinesische Bildung genießen, um zu vollwertigen chinesischen Staatsbürgern „erzogen“ zu werden.

Die Wahrheit sieht jedoch anders aus, wie man von den „China-cables“ erfahren hat:

Die rund eine Millionen Menschen (Schätzung), die sich derzeit in diesen Lagern befinden werden nicht nur „erzogen“, sondern bis aufs äußerste gedemütigt und gefoltert. Vor allem die Frauen werden gezwungen nackt in ihren Zellen mit ca 40 weiteren Uiguren auf engstem Raum zu leben, oftmals werden ihnen Ihre Kinder weggenommen, sie werden geschlagen, gefoltert und vergewaltigt. Zudem werden sie dazu gezwungen Schweinefleisch zu essen und Alkohol zu trinken und sie dürfen nur Mandarin sprechen. Ihnen wird ihre gesamte Kultur verboten und die Kultur der Han Chinesen wird ihnen aufgezwungen. Frauen nimmt man ihre Fruchtbarkeit, mit dem Ziel, die Uiguren nach und nach auszulöschen. Wie viele Menschen tatsächlich in diesen Lagern umkommen ist unklar.

 

©2020